Fernsehabend

13 Mitglieder von EwkiL fanden sich zu einem „Common Viewing“, also zu einem Gemeinschafts-Fernsehabend im Gasthaus Alt Wien ein.

Die Teilnehmer waren: Arnold, Brigitte, Christian, David, Erich, Florian, Franz, Franz, Franz, Herbert, Peter, Robert und Thomas.

Die Projektionswand und der Beamer waren ausgeliehen, ein PC empfing das Spiel über die ORF-TvThek.

Das Spiel

Die zwei Gegentore waren von der Sorte „ziemlich viel Pech“ und waren von den Beteiligten schwer vermeidbar.

Guido Burgstaller hielt uns durch seinen Treffer in der letzten Minute einigermaßen im Rennen, doch die sonstigen Darbietungen verheißen eine sorgenvolle Zukunft.

Eine präzise Analyse, bietet Daniel Mandl unter „Schwache Rapid-Leistung zeigt mehrere Probleme auf

Stimmung

Die Stimmung in unserer Gruppe folgte dem Charakter des Spielverlaufs. Ab dem unglücklichen 0:1 erinnerten mich die Reaktionen an die Gladiatoren im alten Rom, wo das Publikum dazu eingeladen war, letztlich die Entscheidung über das Weiterkommen eines Kontrahenten zu treffen, und der Kaiser folgte in der Regel diesem Wunsch. Im Fußball übernimmt der Zuschauer auch die Rolle des Kaisers und bewertet das Spielgeschehen mit unerbittlicher Strenge. Seine Bewertung reicht von der Beschimpfung der eigenen Mannschaft im Falle eines Rückstands bis zu einer Glorifizierung im Falle eines geglückten Tores oder gar Sieges. Die Reaktionen sind extrem und vielleicht sollen sie das auch sein. Das Spiel ist ein emotionales Ventil, durch das der Zuschauer in eine Rolle versetzt wird, die er im Alltag nie hat.

Der Wirt, Franz, Herbert, Thomas, Florian, Erich, Franz, Arnold, Franz, Robert, Brigitte

Wir, die Gäste von „Alt Wien“ sind aber immer Gewinner, unabhängig vom Ausgang des Spiels! Weil wir wenigstens die guten Speisen des Gasthauses genießen können. Das Spiel selbst war leider wie eine missratene Nachspeise.

Links zum Spiel

Reaktionen

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