2021-10-05

Brucki

Gegen den Strom 16: Rezension Gegen den Strom Ultrazine der Schickeria München 16/20-21 292 S. Auf stattlichen 292 Seiten im A4-Format blickt die Schickeria München in der im Frühjahr 2021 erschienene 16. Ausgabe ihres Fanzines auf die besuchbaren Spiele der Saison 2019/20 zurück, berichtet aus ihrer Geschichte, von Freunden und über aktuelle Themen. Gleich zu Beginn des Hefts werden die Hilfsaktionen in den ersten W... Weiterlesen (05:00)

Kurier

Erste Krise zu Ende: "Durch Rapid bin ich der Ercan Kara geworden": Auf den Transferpoker folgte das Tief. Nach den drei Toren gegen Tirol rutscht Kara mit Rapid-Kollege Grüll noch in den Teamkader. (03:00)

Laola1

Frederiksen: Ein Färinger in Amstetten: Er ist der erste Legionär von den Färöern im österreichischen Profifußball: John Frederiksen geht seit Sommer für den Zweitligisten SKU Amstetten auf Torjagd. Der 2,02-Meter-Mann sieht das ÖFB-Team am Samstag (20.45 Uhr im LIVE-Ticker) in der WM-Qualifikation in Torshavn zwar in der Favoritenrolle, glaubt aber an eine Chance für die Inselkicker. "Österreich ist im Moment nicht so gut drauf, und daraus wollen wir Kapital schlagen", sagt der Stürmer im Gespräch mit der APA. Auch die Geister der Vergangenheit sollen eine Rolle spielen. 1990 in Landskrona setzte es für Österreich gegen die Färöer ein blamables 0:1, 2008 kam man in Torshavn nicht über ein 1:1 hinaus. "Vielleicht fürchten sich die Österreicher ein bisschen. Sie können sich nicht entspannen, weil sie wissen, dass ihnen schon Fehler unterlaufen sind. Das ist sicher in ihren Köpfen", meint Frederiksen. Auch beim 3:1-Sieg im Frühjahr in Wien war die ÖFB-Auswahl in Rückstand geraten. "Sie haben Weltklasse-Spieler, die wir nicht haben", betont Frederiksen. Dem müsse man mit Struktur und Zusammenhalt begegnen. "Die Stärke ist vielleicht, dass wir so ein kleines Land sind. 50.000 Menschen - da müssen wir zusammenhalten und zu 100 Prozent füreinander da sein." Einige Teamspieler sind zwar immer noch Amateure, mittlerweile verfügt die Nummer 114 der FIFA-Weltrangliste aber auch über mehr Auslandsprofis. Frederiksen: "Österreich ist ein großes Fußball-Land" Die Tendenz zeigte zuletzt nach oben. Gegen die Republik Moldau feierten die Färinger im September einen 2:1-Sieg, davor gab es gegen den haushohen Favoriten Dänemark ein knappes 0:1. Im Finish dieser Partie kam Frederiksen zu seinem Länderspieldebüt. "Die Emotionen waren extrem, das war ein wundervoller Moment." Zumal der 25-Jährige als Sohn eines Fischers auf der zu Dänemark gehörenden Ostseeinsel Bornholm geboren und aufgewachsen ist. Beide Eltern stammen allerdings von den Färöern. In Amstetten ist Frederiksen über seinen Agenten gelandet. "Österreich ist ein großes Fußball-Land, das spürt man." Entscheidend sei für ihn das Vertrauen von Trainer Jochen Fallmann gewesen. In zwölf Pflichtspielen für den SKU hat Frederiksen bisher fünf Tore erzielt. Als Karriereziel nannte er die Top-5-Ligen der Welt. "Dieser Markt hier öffnet viele Türen, man kann große Schritte machen", meint der Angreifer. Der Weg ins Nationalteam ist dennoch kein einfacher. Zu verschworen ist die Einheit, Teamchef Hakan Ericson hat den Kreis laut Frederiksen allerdings ein wenig erweitert. "Die Menschen auf Färöer sagen: Es ist schwer, ins Team zu kommen, aber es ist noch schwerer, wieder aus dem Team rauszukommen." Auch der Druck der Öffentlichkeit sei nicht so groß. "Österreich ist ein viel größeres Land. Da gibt es viel mehr Leute, die schreien und jemanden im Team verlangen." Frederiksen: "Ich habe etwas, das sonst niemand hat auf Färöer" Frederiksen steht zum zweiten Mal im Aufgebot, diesmal wurde er nachnominiert. Langfristig will er sich als Stammspieler etablieren. "Das ist nur eine Frage der Zeit, sie müssen mich besser kennenlernen. Manchmal muss ich geduldig sein." Er sei nur auf sich und seine Aufgaben fokussiert. "Das Nationalteam ist ein Bonus und eine Ehre, aber ich mache mir keine Sorgen. Ich habe etwas, das sonst niemand hat auf Färöer." Wegen seiner Statur und Spielweise erinnert der Hüne ein wenig an Stefan Maierhofer. Der frühere ÖFB-Teamstürmer schaffte es neben Meistertiteln mit Rapid und Salzburg unter anderem in der Premier League zu Wolverhampton. "Ich habe es schon einmal gelesen, aber ich weiß nicht viel über ihn", lächelt Frederiksen über den Vergleich. Viel mehr beschäftigt er sich mit dem Spiel am Samstag. Das Selbstvertrauen ist da. "Ich denke, wir werden 2:1 gewinnen." (07:45)

Laola1

ÖFB-U17 mit zwei Hoffenheim-Legionären in EM-Quali: Die U17-Auswahl (Jahrgang 2005) des ÖFB startet am Mittwoch, um 18:30 Uhr, in Traiskirchen gegen den Kosovo in die Qualifikation zur EURO 2022 in Israel. Danach warten auf die Mannschaft von Teamchef Oliver Lederer noch die Färöer (9.10., 18:30 Uhr) und Slowenien (12.10., 15:30 Uhr) - auch diese beiden Partien finden in Traiskirchen statt. Der Gruppenerste und der Gruppenzweite qualifiziert sich für die Eliterunde der EM-Quali. "Die Jungs sind topmotiviert, wir haben alle eine riesige Vorfreude auf die kommenden drei Spiele. Mit dem Kosovo haben wir einen Gegner aus Topf vier, der absolut nicht der Spielstärke entsprechend in Topf vier ist. Slowenien ist ohnehin eine Mannschaft, die technisch immer sehr gut ist, die absolut mit uns auf Augenhöhe ist und dann mit den Färöern einen sehr unberechenbaren Gegner, der viel Physis mitbringt. Drei sehr unterschiedliche Gegner, das macht es natürlich etwas kompliziert", sagt Lederer. Der Coach weiter: "Wir haben natürlich den Heimvorteil. Es ist doch die unmittelbare Unterstützung von Familie und Freunden. Wir wissen natürlich um die Schwierigkeiten in dieser Gruppe. Aber wir sind gut gerüstet und werden voller Energie in die drei Spiele starten und werden auch versuchen alle drei zu gewinnen, das ist schon unser Anspruch." Mit Benedikt Huber und Florian Micheler sind zwei 16-jährige Legionäre mit von der Partie - das Duo ist im Sommer aus der Akademie Tirol in den Nachwuchs der TSG Hoffenheim gewechselt. Gespannt darf man auch auf Furkan Dursun sein, der in vier Partien für die U18 des SK Rapid ebensoviele Treffer erzielt hat.  (14:00)

Laola1

ÖFB-U19: Diese Talente wollen zur EM: Das österreichische U19-Nationalteam (Jahrgang 2003) startet in die EM-Qualifikation. Die Auswahl von Teamchef Martin Scherb trifft am Mittwoch, um 15:30 Uhr, im ungarischen Györ auf Estland. Danach warten in Györ noch die Spiele gegen Belarus (9.10., 15:30 Uhr) und gegen Gastgeber Ungarn (12.10., 15 Uhr). Der Gruppenerste und der Gruppenzweite steigen in die Eliterunde der Qualifikation auf. Coach Scherb berichtet: "Die Burschen ziehen voll mit, im Moment ist noch viel Vorfreude dabei, aber man merkt in den Duellen im Training und bei den Analysen, dass jeder, der im Aufgebot steht, genau weiß, worum es am Mittwoch geht. Es ist zwar eine Floskel, aber jeder weiß, dass es die sogenannten Kleinen im Fußball nicht mehr wirklich gibt. Wir haben die letzten Spiele der Esten gesehen und diese natürlich auch analysiert. Sie haben wirklich talentierte Spieler. Wenn wir aber unser Leistungspotenzial auf den Platz bringen, dann sind wir sicher der Favorit – und diese Rolle wollen wir auch annehmen." Einige Spieler mit Profi-Erfahrung Der zuletzt viel gelobte Jahrgang 2003 muss einen namhaften Spieler vorgeben - Yusuf Demir ist bereits im A-Team mit von der Partie. Doch auch sonst sind einige Spieler dabei, die sich im Profi-Fußball schon ihre ersten Sporen verdient haben. Die Austrianer Leonardo Ivkic und Muharem Huskovic sind inzwischen mehr oder weniger fixer Bestandteil der Profis, Lukas Wallner, Justin Omoregie und Elias Havel kommen beim FC Liefering regelmäßig zum Einsatz. Auch Sebastian Kapsamer, Dominik Weixelbraun (beide Juniors OÖ), Leopold Querfeld und Benjamin Kanuric (beide Rapid II) laufen in der Admiral 2. Liga auf. Admiras Onurhan Babuscu ist drauf und dran, den Durchbruch in der Bundesliga zu schaffen, hat diese Saison bereits zwei Tore erzielt. Wolfsbergs Adis Jasic hat beim WAC bereits in der Vorsaison sein Bundesliga-Debüt gegeben. Hinzu kommen mit Kapitän Ervin Omic (Juventus), Philipp Wydra (Köln) und Emilian Metu (Bayern) drei Legionäre. (13:28)

Podcast

1899FM - Folge 60 - Der Vereinsarzt des SK Rapid – Im Gespräch mit Dr. Thomas Balzer: Dr. Thomas Balzer ist seit 16 Jahren Vereinsarzt des SK Rapid. Ich habe mit Thomas über seinen Werdegang gesprochen, wie er Vereinsarzt des SK Rapid wurde, welche Aufgaben und Herausforderungen vor allem die Covid-Pandemie hatte und hat und vor allem wie sich die Fakten im Bereich Doppel- Dreifach bzw. Überbelastung aus medizinischer Sicht darstellen und dass es da bei Rapid durchaus noch Luft nach oben gibt, was die Betreuung angeht. Auch die Wichtigkeit der (richtigen) Ernährung war Thema und wie schwer sich das oft in den Alltag integrieren lässt. (08:00)

Rapid-Youtube

Kochen mit Jonas Auer | Risotto Grün-Weiß: (08:01)

Tiroler Tageszeitung

Tabellenschlusslicht WSG Tirol muss den Blick nach innen richten: Nach dem 2:5 bei Rapid leckt die WSG Tirol in der Länderspielpause die Wunden. Das Bundesliga-Schlusslicht aus Tirol ist sich seiner Rolle bewusst. (12:00)