Grünzeug-627

INFORMATIONSBLATT DES KLUBS DER FREUNDE DES S.C.RAPID (GEGRÜNDET 1951) 49.JAHRGANG/DEZEMBER 2021/Nr.627/Versand 20.12.2021, Postamt 1120

AM ENDE DES CORONAJAHRES II: TROTZDEM FROHES FEST UND ALLES GUTE!

Das wünschen wir sogar uns selbst und dem neuen Obmann Martin Reiser (siehe Artikel über unsere Not-Generalversammlung plus Wahl), dass der unseren 70 Jahre alten Klub endlich ohne Behinderung durch Covid und all ihren Mutanten in die Zukunft führen möge. In die Gerhard Niederhuber, sein fossiler Vorgänger, nunmehr nur als „Grünzeug“-Redakteur führen sol I – So lange es sein Alter und sein Gesundheitszustand möglich machen.

Doch jetzt zum Klub der Rapidfreunde selbst: Deren Hauptziel war und ist es auch weiterhin, vornehmlich die Jugend des SCR finanziell und ideell zu fördern. Das gelang in den letzten beiden Jahren nicht, weil wir unseren – noch verbliebenen – Mitgliedern aus bekannten Gründen nur mehr unser Informationsblatt in die Hande legen konnten, aber keine unserer einst so gut besuchten Versammlungen, weshalb wir es für unschicklich hielten, sie um Spenden für die Nachwuchsfeier Rapids zu bitten. Außerdem gab es ja eh keine solchen, auch aus bekannten Gründen…

Dennoch und in der Hoffnung, dass es ab 2022 wieder um ein „normales“ Jahr gehen wird, wünschen wir den Mitgliedern, Leserinnen oder Lesern oder solchen mit diversen erlaubten Geschlechtern, ein frohes Fest und ein viel, viel besseres Neues Jahr. Unseretwegen soll das für alle gelten, die uns den Rücken gekehrt haben, trotz der Zeile aus der Rapid-Hymne „Egal, wos kummt im Leben, Rapid wird’s immer geben!“

Der Vorstand

CORONA UND EIN LOCKDOWN ZWANGEN UNS ZUR ÜBERFÄLLIGEN GENERALVERSAMMLUNG:
MARTIN REISER IST DER NEUE OBMANN, GERHARD NIEDERHUBER NUMMER 2!

Die nunmehrige „GV“ samt Neuwahl des Vorstands hätte schon im Mai 2020 stattfinden sollen, doch schon damals war sie wegen des ersten Lockdowns verschoben worden. Trotz Corona nervte uns die Vereinspolizei dermaßen, dass wir sie am 15.11.2021 im Rahmen einer außerordentlichen Vorstandssitzung ohne Beisein von Mitgliedern abhalten mussten (Frist: November 2021). Um die vereinspolizeiliche Aufregung zu befriedigen, wurden gewählt:

  • 1. Obmann Martin Reiser,
  • 2. Obmann Gerhard Niederhuber (war seit 1990 der Erste gewesen)
  • 3. Obmann Peter Nowotny,
  • Kassier Clemens Bachmayer,
  • Kassier-Stellvertreter und Schriftführer-Stellvertreter Günter Fabsits,
  • Schriftführerin Janine Kreipl,
  • Vorstandsmitglieder zur besonderen Verwendung vakant, nachdem wir uns von Elfriede Gager und Kurt Vytesnik mit Dank verabschieden mussten;
  • Rechnungsprüfer Franz Hobecker und Gerhard Foller.

Sollte sich jemand an dieser Wahl stoßen, könnten wir ihm bzw. ihr nur raten, sich bei all jenen zu beschweren, die auf die unzähligen Impf-Appelle gepfiffen haben. Wie dem auch sei: Selbstverständlich haben wir auf die Jubilare unter unseren Mitgliedern (50 und noch mehr Jahre bzw. 40 und 20 Jahre bei uns) nicht vergessen: Sie werden dann zu diesen Zeitpunkten ins Klublokal eingeladen, wenn der Coronahorror endlich vorbei sein wird.

Wann, das fragt sich auch der SK Rapid selbst, dessen Hauptversammlung am 22.11.2021 hatte stattfinden sollen, bevor auch sie erneut verschoben werden musste. Bis wann, das wissen die Götter…

RAPID UND DER EFF-EFF-EFFEKT

Didi Kühbauers Nachfolger ist ebenfalls ein „alter“ Grün-Weißer: Ferdinand, kurz „Ferdl“ genannt, trug die Farben des SCR zwischen 2001 und Sommer 2005, als er mit seinem legendären Kopf-Schulter-Kopftor das späte 1:0 in der Südstadt erzielte und so viel zum 31. Titel beitrug; insgesamt bestritt er 80 Punktespiele und erzielte fünf Tore, bevor er sich nach Innsbruck absetzte – na ja… Jedenfalls ist der 42-Jährige Familienvater (drei Kinder) kein Neuling mehr in Hütteldorf, wo er sich alsbald fast so heimisch fühlte wie im steirischen Vorau. Ihn erwarteten sofort schwierige Aufgaben: Die Austria begann das 334. Derby mit einem BIitz-1:0, wurde dann aber weitestgehend in die Statistenrolle gedrängt, trotzdem gab es mit dem 1:1 erneut keinen Derbysieg in Hütteldorf. Den muss der Ferdi sich so bald wie möglich holen, schließlich hat er ja für anderthalb Jahre plus Option unterschrieben.

Spiel Nummer 2 glich einer Sisyphusarbeit: Das Heim-EL-Spiel gegen Gent hatte Rapid durch ein spätes Tor mit 0:1 verloren. Wollte man in Europa weiterkommen, müsste man in Gent gewinnen. Auswärtssiege sind heuer nicht unbedingt Rapids Spezialitäten, dennoch erarbeitete Feldhofer mit seinen Kickern einen Matchplan, den die vor der Pause wie aus dem Eff-Eff beherzigten und sogar auch nachher, als sie sich der belgischen Angriffe ebenfalls wie aus dem Eff-Eff entgegenstemmten – 1:0 und besagtes Weiterkommen, wenn auch „nur“ in der Conference League, wo es keine schlechten Gegner geben wird.

Aufgabe Nummer 3: erster Auswärtssieg in der Bundesliga! Der gelang Rapid just in der Südstadt, so sehr das auch den Herzog-Andi magerIte. Dessen Truppe setzte daher auf Rapids Müdigkeit und war bis an die Haarspitzen topmotiviert. Dennoch und auf Kosten von sechs Gelben Karten bezwang der SCR den beherzt zur Sache gehenden Gegner. Für all das Chapeau, meine Herren!
Somit sieht die ADMIRAL-Tabelle bis zum 11./12.2.2022 so aus:

1. Salzburg 18/45 (42:12)
2. Sturm    18/31 (37:26)
3. WAC      18/31 (31:28)
5. Rapid    18/24 (27:27)… 

Zwischen Platz 6 (Ried) und 9 (LASK) liegen nur vier Punkte. Und: In den vier Partien bevor die Tabelle und die Punkte geteilt werden, wird Rapid auf die Bullen (H), Sturm (A), WSG Tirol (A) und Klagenfurt (H) treffen. Um vom Cup-Viertelfinale gegen Hartberg (H) am 5.2. gar nicht zu reden.

In Anbetracht dieser vielen „Schicksalsspiele“ hoffen wir auf Ferdis Eff-Eff-Effekt auch 2022 sowie auf mehr Zuschauer, aber viel weniger Verletzte. In diesem Sinn: Prosit Neujahr!

SPIELE, TORE, KOMMENTARE

BL, 15.RUNDE (20.11.): ALTACH (H) 1:0 (0:0)

Vorweg: Zwei Tage zuvor hatte Rapids TV-Team unter Lukas Marek im Klublokal der Rapidfreunde anlässlich deren 70. Bestandsjahrs eine Folge gedreht, die am 19.11. auf W24 zu sehen war. Und kurz vor Steffen Hofmanns erstem Spiel als Betreuer neben Thomas Hickersberger ehrten SCR-Boss Martin Bruckner und Geschäftsführer Christoph Peschek den Jubilar, vertreten durch Obmann Martin Reiser und Schriftführerin Janine Kreipl, durch die Übergabe eines Ehrentellers und eines Leiberls mit der Nummer „70″. Bevor Rapid im Spiel 1 nach Didi Kühbauer leider die gleichen Schwachen wie unter ihm zeigte: Sekunden nach dem Anpfiff schaufelte Kara einen Nachschuss über das Vorarlberger Tor, bevor die Partie immer dürftiger aussah. Bis der auch sonst starke Stojkovic eine gelungene Aktion mit seinem allerersten Tor für Rapid auch gleich nach dem Wiederanpfiff für das verdiente 1:0 sorgte, das Kara kurz vor Schluss hatte ausbauen müssen, doch sein Elfer wurde Casalis relativ leichte Beute. Wohin sind die „Hütteldorfer Kanoniere“ verschwunden? Selbst gegen zehn Altacher blieben die weitestgehend unsichtbar…

EL, 5.RUNDE (25.11.): WEST HAM (H) 0:2 (0:2)

Rapids 300. Europacupspiel musste wegen der hohen Infektionszahlen vor leeren Tribünen abrollen. Es verkam zum harmlosen Freundschaftsmatch zweier B-Teams, das die Londoner verdient gewannen, während Rapid nur zwei Halbchancen vorfand (Fountas schoss knapp übers Kreuzeck, Arases Möglichkeit wurde vom Gästekeeper mühelos entschärft). Dass es beim neuerlichen 0:2 blieb, konnten wir Gartler verdanken. Barisic nannte die Darbietung unserer Truppe „brav“, die trotz allem noch eine Chance auf die drittklassige Conference League hatte – falls sie in Genk gewinnen würde.

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Hofmann, Aiwu, Moormann; Petrovic, R.Ljubicic (90./+1 Grahovac); Arase (75. Ballo), Knasmüllner (59. Grüll), Fountas (90./+1 Strunz); Kitagawa (59. Kara)
  • Tore: Jarmolenko (39.), Nobile (45./2, Elfer)
  • Gelbe Karten: keine
  • Weststadion, Iwanow (Russland)
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BL, 16.RUNDE (28.11.): RIED (A) 2:2 (1:1)

Ried zum 13. Mal ungeschlagen, Rapid als einzige Mannschaft auswärts sieglos und ohne vier Innenverteidiger, aber trotz alledem bot sie eine starke Leistung, die freilich ohne Glück verlief: Beim 1:1 prallte die Kugel nach einem Corner (auch ein grün-weißes Handicap!) von Stojkovics Hüfte ins eigene Tor, Grüll rannte allen davon, scheiterte aber an Sahin-Radlinger und Reiner, bevor er die Innenstange traf (39.), und das vermeintliche 2:2 von Kara wurde vom VAR aberkannt (Grahovac behinderte Sahin-Radlinger angeblich), bevor Knasmüllners weiteres Kopfballtor zählte, Fountas‘ Schuss geblockt wurde und R.Ljubicics nur ins Außennetz köpfelte. Auch wenn Gartler einige Male ähnliche Glanztaten wie Sahel-Radlinger auf der Gegenseite setzte, Rapid gab 24 Schüsse ab und hätte sich den Dreier gewiss verdient. Nachher lüftete Barisic endlich das Geheimnis: Ferdinand Feldhofer (42) ist Didi Kühbauers definitiver Nachfolger!

  • SCR: Gartler; Stojkovic, Aiwu, Moormann, Auer; Grahovac, R.Ljubicic; Schick (65. Fountas), Ballo (65. Knasmüllner), Grüll; Kara (89. Arase)
  • Tore: Stojkovic (26., Eigentor), Mikic (71.); Kara (11.), Knasmüllner (84.)
  • Gelbe Karten: Seiwald; Grüll, Stojkovic
  • Ried, C.Jäger
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BL, 17.RUNDE: (5.12.): AUSTRIA (H) 1:1 (1:1)

50. Sekunde: Die grün-weiße Abwehr verschlief eine violette Hereingabe komplett, und es stand 0:11 Dieses lachhafte Gegentor pushte den FAK aber gar nicht, vielmehr trieb es Rapid zu einer unerschrockenen, aggressiv-offensiven Reaktion, die Feldhofer, ihren Trainer, sehr zufrieden stellte. Glück für die Austria mit dem erneut überzeugenden Goalie Pentz, dass sie nur durch Karas diesmal souverän verwandelten Elfer (R.Ljubicic war gefoult worden) einen Treffer erhielt. Zumal weder dem schussfreudigen Fountas noch Knasmüllner (toller Freistoß an die Latte, 42.) vom Schussglück verwöhnt wurden. Nach Seitenwechsel kam der FAK plötzlich wieder auf, aber „Krieger“ Stojkovic konnte gleich zu Beginn das 1:2 verhindern. Rapid hatte zwar nicht mehr den Biss wie zuvor, blieb jedoch feldüberlegen, aber am Ende stand es einmal mehr unentschieden, und Rapid konnte auch im 334. Derby in Hütteldorf nicht gewinnen.

  • SCR: Gartler; Stojkovic (80. Schick), Aiwu, Moormann, Ullmann; Petrovic, R.Ljubicic; Fountas, Knasmüllner (76. Arase), Grüll (70. Kitagawa); Kara (81. Strunz)
  • Tore: Kara (25., Elfer); Braunöder (1.)
  • Gelbe Karten: Aiwu, Fountas; Djuricin, Martel, Demaku, Grünwald, Ohio
  • Allianz-Stadion, Altmann
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EL. 6-RUNDE (9.12.): GENK (A) 1:0 (1:0)

Zu den vielen Langzeitverletzten gesellten sich Hofmann (Corona) und die angeschlagenen Fountas plus Kara (ab 40.). Trotz alledem erfüllte die von Feldhofer großartig eingestellte Kampfertruppe in Grün-Weiß den Matchplan hundertprozentig, vor der Pause erst recht: hochmotiviert, Anfriffspressing und Torgefahr. Diesbezüglich kam das Trio Grüll, Schick und Schütze R.Ljubicic diesem Wunsch perfekt nach. Gent, immerhin Belgiens Zweiter und zweitreichster Klub, kam mit dem 2,01-Meter-Sturmtank Onuachu und viel Willen, um womöglich sogar noch Gruppenzweiter zu werden, aufs Feld und ließ kaum mehr Hütteldorfer Offensiven zu, vielmehr geschah fast alles vorm und im SCR-Strafraum. Aber auch in dieser Hinsicht entsprach die gesamte Mannschaft „Ferdls“ und unseren Wünschen. Daher konnte sie sich über das Überwintern im Europacup freuen, das dann in der Conference League stattfinden wird, aus welcher ein anderer Wiener Verein bereits im Sommer ausgeschieden war. Gratulation zur kämpferischen Leistung vom Pauli, dem Keeper mit der steirischen Bierruhe, über den Emanuel (eine super Idee, den aus der Südstadt zu holen) bis zum Oliver usw., usf.

  • SCR: Gartler: Stojkovic, Aiwu, Moormann, Ullmann (89. Dijakovic); Petrovic, R.Ljubicic (75. Grahovac); Schick, Knasmüllner (46. Kitagawa), Grüll (75. Auer); Kara (40. Strunz)
  • Tor: R.Ljubicic (29.)
  • Gelbe Karten: Onuachu, Cuesta; Moormann, Ullmann, Strunz, Grüll, Stojkovic, Gartler
  • Genk Arena, Martins (Portugal), 10.000 (darunter 150 SCR-Fans)
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BL, 18.RUNDE (12.12.): ADMIRA (A) 2:1 (1:1)

Am Ende musste der höchst erboste Admira-Coach Herzog (Ausschlussfoul Aiwus?) ja doch anerkennen, dass Rapids erster Auswärtssieg kein unverdienter war. Nach Fountas‚ tollem Solo-1:0 kurz vorm 1:1 (Rapids 13. Gegentor nach einem Standard!), landete gleich nach dem Wechsel R.Ljubicics Kopfball an der Latte (Rapids 10. Pfostentreffer!), aber auch Andis Burschen visierten durch Mustapha das Aluminium an. Dass die naturgemäß frischeren Heimischen gegen die nach dem Fight in Genk so viele weitere (Halb-)Chancen bekamen, lag daran, dass die SCR-Defensive nicht perfekt performte. Gleiches galt auch für die Angreifer: Im Finish spurtete Arase alleine auf Leitner zu, stolperte über die eigenen Beine, und Kitagawa schoss die Kugel übers leere Tor. Wie gut, dass Kara rechtzeitig zur Stelle war: Er wuchtete die Flanke von Fountas, des mit Abstand besten Rapidlers, per Kopf in die Maschen. Und wie gut, dass Ferdl Feldhofer das Glück nach Hütteldorf zurückbrachte: Weder in der Euro-League noch in der Bundesliga wurde ein spätes Gegentor kassiert. Wenn er dann auch noch die Schwächen bei gegnerischen Frei- oder Eckstößen ausmerzen könnte, dann wäre noch mehr gewonnen!

„MR. GRÜNZEUG NR. 627“: EMANUEL AIWU

Hier soll jener Spieler herausgestrichen werden, der in den Spielen, über die wir in dieser Nummer berichten, die unseres Erachtens beste Dauerleistung geboten hat.

Von seiner „Rutschpartie“ in der Südstadt, seiner alten Heimat, und der dort drohenden Rot-Gefahr abgesehen, vertrat der 20-jährige Ex-Admiraner Emanuel Aiwu den langzeitverletzten Leo Greiml perfekt, und das sagt alles. Denn Letzterer war im Herbst 2021 der beste Rapidler.

„RUNDE“ SPIELE, „RUNDE“ TORE FÜR RAPID

BL-Spiele: Ercan Kara 25. (FAK): Koya Kitagawa 50. (Admira)

„Runde“ Tore: Fehlanzeige.

EIN BLICK ZU RAPID II

15.RUNDE (19.11.): AMSTETTEN (A) 2:5 (2:1)

  • Orgler; Eggenfellner. Velimirovic, Dijakovic (46. Tambwe-Kasengele); Fallmann, Oswald (83. Binder), Kanuric (86. Ekiz), Hajdari; Zimmermann (83. Savic), Strunz, Wunsch (74. Bosnjak)
  • Tore: SchelInegger (16., 90./+2), Aili (67.), Feiertag (82., Elfer), Frederiksen (86.)
  • Rote Karte: Velimirovic (80., Torraub)
  • Amstetten, F.Jäger, 800
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16.RUNDE (27.11.): ST.PÖLTEN (H) 0:1 (0:0)

  • Orgler; Eggenfellner, Bosnjak, Dijakovic (46. Tambwe-Kasengele); Sulzbacher (59. Fallmann), Oswald (89. Binder), Kanuric (81. Ekiz), Hajdari; Wunsch (89. Tepecik), Zimmermann, Strunz
  • Tor: Llanez (85.)
  • Allianz-Stadion, Ristoskov
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RESÜMEE

Rapid II gestaltete den Auftritt bei den heuer so starken AMSTETTNERN lange Zeit sehr ausgeglichen, aber nur bis zu Velimirovics Ausschluss, dem die miserabelste aller miserablen Viertelstunde folgte.

Es dauerte bis zur 86. Minute, ehe ST.PÖLTEN die vielen, oft geradezu unglaublichen Ballverluste von SCR II selbst in der Abwehr nutzen konnte. Trotzdem hatte Tambwe-Kasengele noch nach dem späten 0:1 ins Gästetor schießen können – aber eben NUR fast. Und so gab es einen Schritt in Richtung Abstiegszone. Zum Vergleich: Vor einem Jahr brachte es die junge grünweiße Truppe nach 16 Runden auf 15 Punkte, was den vorletzten Rang ergab. Heuer ist die Platzierung um einiges besser, allerdings nicht wirklich beruhigend.

Herbst-Endstand der 2. Liga

 1. Lustenau  16/38 (28:13)
 2. Liefering 16/35 (35:16)
 3. FAC       16/31 (25:11)
11. SCR II    16/16 (20:32)
14. Dornbirn  16/12 (20:37), das ware die Platzierung für den Abstieg, falls es überhaupt einen geben würde…

SPLITTER

Unsere Homepage ist in einer auch für Smartphones geeigneten Version online (http://klubderfreunde.at). Mitglieder können sich auf der Homepage unter „Tagebuch“-„Tagebuch als Newsletter“ tagesaktuelle Berichte zu verschiedensten Themen rund um Rapid per Mail zusenden lassen. Wir bitten Euch, die Seiten kritisch anzusehen. Eure Hinweise können uns helfen, das Angebot zu verbessern.

WM-Quali: Am 15.11. schlug die Foda-Truppe mit Grüll, der neben Arnautovic Österreichs Bester war und sich ein Tor verdient hatte (in 81. Minute gegen Kara ausgewechselt) Moldawien mit 4:0 (2:0) nach Treffern von Arnautovic (2, 1 Elfer), Trimmel und D.Ljubicic. Kurios, dass die alle beim SCR gespielt hatten, sogar der „Arni“, der als Bub auch bei der Austria, der Vienna und dem FAC gekickt hatte, bevor er nach Holland übersiedelte. Wie dem auch sei: Sieger der Gruppe F wurde Dänemark (27 Punkte. 30:3 Tore) vor Schottland, Israel und Österreich (16 Punkte. 19:17)

U21-EM-Quali: Das 1:3 (0:2) in Ried gegen Kroatien mit N.Hedl, Aiwu und Auer war einigermaßen unglücklich. Tor: Schmid.

Mit Kevin Wimmer, also einem weiteren Innenverteidiger, durfte Rapid heuer nicht mehr rechnen, denn der wurde am 15.11. an der Leiste operiert.

WM-Quali laut Auslosung vom 26.11.: Österreich gastiert am 24.3.2022 in Wales; bei einem Sieg würde es daheim gegen den Sieger aus Schottland gegen die Ukraine gehen – das alles aufgrund unserer Platzierung in der Nations League.

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Redakteur: Gerhard NIEDERHUBER
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Offenlegung: Grundlegende Richtung von “Grünzeug“ ist die umfassende Information der Freunde des S.C.Rapid.
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„Grünzeug“ im Tagebuch

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