Stammtisch

Rapid und Gösser luden zum Stammtisch in das Kaffee Alt Wien ein. Wir, Kinder aus der Vorstadt, kommen nicht so oft in die Innenstadt und hatten so die Gelegenheit, ein uriges Traditionslokal kennen zu lernen.

Quiz

Kein Stammtisch ohne Rapid-Quiz! Folgende Fragen wurden gestellt. Ihr könnt mitraten, Auflösung am Ende.

  1. Gegen wen spielte Rapid das erste Spiel auf der Pfarrwiese am 28.4.1912 und wie lautete das Ergebnis?
  2. Wir oft stand Rapid im Mitropacup-Finale?
  3. Gegen welche Mannschaft erzielte Ferdy Druijf das erste Tor für Rapid?
  4. Welches Jubiläum feierte Ernst Dokupil in diesen Tagen?
  5. Welche Rückennummer hat Martin Moormann?
  6. Der Vertrag welchen Spielers wurde zuletzt verlängert?
  7. Wie lange dauerte die Errichtung der Pfarrwiese? (3 Jahre, 1,5 Jahre oder 9 Monate)
  8. Wie viele Spiele absolvierte Raimund Hedl für Rapid? (64, 114 oder 156)
  9. Wie viele Heimspiele absolvierte Rapid auf allen Spielstätten? (1.100, 1.500 oder 1700)
  10. Welcher Spieler hatte die Rückennummer 41? (Tobias Knoflach, Osarenren Okungbowa oder Philipp Malicsek)
  11. Welches Jubiläum wurde mit dem Spiel gegen Sturm gefeiert? (40. Tor von Knasmüllner, 100. Spiel im Allianz-Stadion oder Amtsanstritt von Präsident Rudi Edlinger)
  12. Welches bedeutende Ereignis für Rapid gab es am 28.4.2002? (Rudi Edlinger wurde Präsident, Steffen Hofmann unterschrieb seinen Vertrag, Josef Hickersberger begann seine Trainerkarriere)

Kaffee Alt Wien

Das Lokal hat es sogar zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht, waren doch die Gründer die legendären Leopold und Josefine Hawelka, die das Lokal, 1936, einen Tag nach ihrer Hochzeit eröffnet haben. 1939 zogen sie in die Dorotheergasse um.

Für diese Veranstaltung wurde eine einfache, niederpreisige Rapid-Speisekarte aufgelegt, doch wurde uns gesagt, dass die Spezialität des Hauses das Gulasch und das Schnitzel wäre. Kontrolliert habe ich es nicht, aber gefühlt haben alle à la carte gegessen, allein auf unserem Tisch 6 Schnitzel mit Erdäpfelsalat. Wirklich gut, vielleicht ein bisschen zu wenig gesalzen. Was ich sagen will: mit einigen Ausnahmen sind wir reich!

Der Billiard-Tisch im zweiten Raum ist nur mehr Dekor. Er dient als Ablage der Tageszeitungen. Die Krone titelt: „Wien als Hochburg der Sozialbetrüger“. Wusste ich’s doch: „Asoziale Wiener Proleten“. Aber der Text sagt nach meiner Beobachtung mehr über die Krone als über die Wiener.

Mein erster Eindruck, dass die Gäste beim Stammtisch die Niedrigpreisliste gar nicht in Anspruch genommen hätten, möchte ich abschließend mit einer Ausnahme einschränken: Solltet Ihr einmal beobachten, dass sich Christian nichts bestellt, kauft ihm etwas, er kann es brauchen!

Naturhell 4% | Gösser

Gastgeber Gösser

Ein Stammtisch im eigenen Haus verursacht Kosten. Ein Stammtisch mit einem Gastgeber hilft, diese Kosten zu senken.

Und wir haben ein neues Bier kennen gelernt: das Gösser Leichtbier „NaturHell“ mit 4% Alkohol. Alle Besucher der Veranstaltung konnten eine gekühlte Flasche oder Dose mitnehmen.

Präsident, CEO-Wirtschaft, CEO-Sport

Unser Präsident, Martin Bruckner, kam mit dem Fahrrad. Er wohnt im 3. Bezirk und kennt die Gegend aus seinen Jugendtagen.

Wir schätzen unseren Geschäftsführer Wirtschaft sehr. Er versteht es geschickt, uns ein prosperierendes Rapid zu vermitteln, spricht aber gleichzeitig die wirtschaftlichen Probleme durch die Pandemie an ziemlich drastisch an, beschreibt ein Rapid im Umbruch, vermeidet es insgesamt, uns „reinen Wein“ einzuschenken. So ein großes Unternehmen wie Rapid durch eine Zeit zu manövrieren, in der die wichtigste Einnahmequelle, der Spieltag zwei Jahre lang wegbricht, ist keine Kleinigkeit, und wir können die Folgen in der Hinwendung zum eigenen Nachwuchs ablesen. Wir machen die Not zu Tugend, die nachrückenden Spieler freut es, wenn auch gleichzeitig der Sportdirektor darauf hinweist, dass es ein steiniger Weg ist, den wir da beschreiten.

Es ist wie so oft: wie genau es um die Vertragsverlängerungen steht, erfahren wir von Zoki nicht, wir müssen auf die Taten warten.

Einen nochmaligen Kauf wie den von Koya Kitagawa werden wir wohl in der nächsten Zeit nicht mehr erleben. Der Problemstürmer war auch Thema in einigen Publikumsfragen. Zoki berichtet, dass alle Trainer, die mit Koya gearbeitet haben, berichten, dass er ein kompletter Fußballspieler sei. Der Eindruck im Training ist top; er ist schnell, fit, beidbeinig. Allein in der Realität des Spiels bringt er seine Qualitäten nicht auf den Platz.

Druijf, Zimmermann, Mormann

Gleich drei Spieler waren beim Stammtisch zu Gast. Sie erzählen von ihrem Weg zu Rapid. Sie fühlen sich wohl. Dass Ferdy am Vortag beide Treffer erzielte, einen davon mit einem sehenswerten Fallrückzieher, ist fast schon ein bisschen kitschig. Entsprechend lautstark wurden die Spieler bei ihrer Ankunft begrüßt. Ferdy ist mit Frau und Kind in Wien, und alle fühlen sich wohl hier. Seine Frau war einigen Jahre in Deutschland und spricht daher sehr gut Deutsch.

Die Sager des Abends

Die innige Verbindung der Mareks mit dem Mikro charakterisiert Christoph Peschek so: „Kinder kommen mit einem Schnuller auf die Welt, Lukas mit einem Mikro!“

Einst machte Rapid Station in Groß-Siegharts, und damals war Lukas Teil der dortigen Mannschaft. Rapid kam mit Nachwuchsspielern, und einer von ihnen war unser heutiger Shooting-Star Berhard Zimmermann. Lukas bringt es auf den Punkt, Bernhard habe von ihm, Lukas, das Fußballspielen im Waldviertel erlernt.

So erben wir alle ein bisschen von dem Ruhm der Stars, Lukas von Bernhard und wir alle von Rapid.

Quiz-Auflösung

  1. WAC, 2:1
  2. Dreimal, 1928, 1929 und 1931 (Sieger)
  3. Vitesse Arnheim
  4. Ernst Dokupil war 75 Jahre alt.
  5. 26
  6. Dragoljub Savic
  7. 9 Monate
  8. 114
  9. 1.500
  10. Osarenren Okungbowa
  11. 100. Spiel im Allianz-Stadion
  12. Steffen Hofmann unterschrieb seinen Vertrag

Die Gruppe EwkiL:Rapid belegte den dritten Platz. Unsere Fehler: Frage 1: Sportklub statt WAC; Frage 2: 2x statt 3x; Frage 9: 1.700 statt 1.500 Spiele.

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