Rapid-WAC

2:1 (1:0), 16.200, Altmann

Jonas Auer · Nicolas Binder · Yusuf Demir · Christopher Dibon · Pascal Fallmann · Srdjan Grahovac · Niklas Hedl · Christoph Knasmüllner · Robert Ljubicic · Dragoljub Savic · Thorsten Schick · Filip Stojkovic · Aristot Tambwe-Kasengele · Kevin Wimmer · Bernhard Zimmermann

Es wäre nicht Fußball, käme es nicht anders als man am Anfang denkt. Die Zuschauer hätten sich nicht über eine Niederlage gewundert, wurde doch in der Presse von 17 Ausfällen berichtet.

Daher überraschte uns die Überlegenheit des WAC in der ersten Halbzeit auch nicht besonders. Doch kam es anders, weil nicht die überlegene Mannschaft, sondern Rapid das Führungstor erzielte.

Der Druck der Gäste in der zweiten Halbzeit war groß. Die Statistiker zählten 9 Corner für die Gäste. Und gerade am Beginn der Rapidviertelstunde fiel auch der Ausgleich.

Die Wechsel brachten Rapid aber mit Dragoljub Savic wieder auf die Siegerstraße. Der Druck des WAC blieb unvermindert groß, und es erstaunt, dass wir uns immer wieder – besonders in der zweiten Halbzeit – in die Defensive drängen lassen.

Schiedsrichter Altmann hat zwar nur eine Gelbe Karte an einen WAC-Spieler vergeben, doch waren wir mit seinen Entscheidungen nicht zufrieden, er dürfte den Druck des Heimpublikums mit Benachteiligung der Heimmannschaft ausgleichen wollen.

Derzeit liegt Rapid auf Platz 3. Sturm zu überholen erfordert eine Spitzenleistung in den nächsten beiden Runden sowie einen grün-weiß-gefärbten Meister Zufall.

Chance für den Nachwuchs

So eine Pandemie, Verletzungsserie und Gelbe Karte ergibt für viele Beteiligten, auch für uns Anhänger, eine schwierige Situation. Und doch freut sich darüber ganz Rapid II, ist es doch eine Gelegenheit, sich zu präsentieren. So war denn auch die Ersatzbank ausschließlich mit Nachwuchsspielern besetzt: Pascal Fallmann, Aristot Tambwe-Kasengele, Dragoljub Savić, Nicolas Binder, Bernhard Unger, Benjamin Kanurić , Rene Kriwak, und gleich vier von ihnen sollten zum Einsatz kommen.

Und wie sie sich präsentiert haben! Nicht die arrivierten Spieler sorgten für die Tore, nein, die Jungen waren’s! Der Torschütze zum 1:0, Berhard Zimmermann ist nach seinen 4 Toren in 6 Spielen schon zum Torgarant geworden, doch die Kombination Nicolas Binder als Assistgeber und Dragoljub Savic als Exekutor – noch dazu mit einem Traumschuss, das lässt uns für die Zukunft hoffen.

Dafür ließ Christoph Knasmüllner zwei gute Chancen aus und konnte sich Yusuf Demir aus seinem Tief noch nicht befreien.

Leider müssen wir damit rechnen, dass und Spieler verlassen und das wohl die besten, und unser Sportdirektor kalkuliert schon damit, den Ersatz nicht beim Nachwuchs zu suchen, sondern aus den Verkaufserlösen am Spielermarkt zu kaufen (gelesen in einem Bericht von Laola1). Er soll dabei aber immer den letzten spektakulären Einkauf aus Fernost als warnende Erinnerung vor Augen haben.

Ambiente

Wir planten für die Anreise die Parkgarage zu nutzen; wegen der Hüfte warads. Doch etwa eine Stunde vor Spielbeginn wurden stadtauswärts Fahrende von einem Ordner am Abbiegen in die Garage gehindert und zum Weiterfahren aufgefordert. In der Rotphase wurde aber den stadteinwärts fahrenden Fahrzeugen der Einlass ermöglicht. Also standen wir irgendwo am Ende der Auhofstraße und lernten einen ungewohnten Weg zum Stadion kennen.

Das Wetter war typisch für einen April. Mit Sonnenschein gings in Stadion, in den ersten Spielminuten erlebten wir einen heftigen Regenschauer, doch danach ging es trocken und kühl weiter.

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